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Mittwoch, 11. Mai 2011

Manchmal, da stürzt einfach so alles über einem ein. So etwas passiert meist dann, wenn das Leben sowieso schon an einem vorbeizieht und man gar nicht weiß, wie man dass alles verarbeiten soll, wie man dass alles schaffen soll. Man erwartet vom Leben, dass es Spaß macht - immer. Die schwierigen Dinge schiebt man vor sich her und dann merkt man irgendwann gar nicht mehr, dass es immer mehr ist, was man vor sich her schiebt und irgendwann macht es Knall.    
Man hatte einen schlechten Tag. Man hat die Zigarette zu schnell geraucht. Man hat sie am falschen Ort und zur falschen Zeit geraucht. Es geht einem nicht gut. Auf dem Weg nach Hause schaut man in den Kalender und merkt wieder, wie schnell alles an einem vorbeirast, viel schneller als früher und man fragt sich warum das so ist und warum man sich in diesem Strom viel zu schnell verändert und viel schneller seine Entscheidungen ändert und sich teilweise ein erfülltes Leben wünscht und andererseits will man zwei Wochen allein verbringen und die Zeit vorbeitreiben lassen.
Dann hört man wieder die alten Lieder. Nein, nicht die, die einen zum tanzen bringen oder zu denen man Lachen muss, sondern Lieder, mit denen man Zeiten wiederfindet und sich an Momente erinnert. Ich hörte seit über einem Jahr wieder Selig und plötzlich ohne das ich es wollte kam alles zurück und mir schossen in der Bahn Tränen in die Augen so wie damals und ich fragte mich warum man soviel erst richtig vermisst wenn es weg ist.
Ich habe mich gefragt warum ich nicht mehr nachdenke. Wenn ich etwas tue, tue ich es, weil mein Bedürfnis danach schreit und es alle so machen, weil niemand nachdenkt. Obwohl Nachdenken Leben leichter macht. Denn frei Leben funktioniert für eine bestimmte Zeit aber das Leben ist wie 1000 Dominos, die man hinter einander aufstellt, wird einer angeschubst, schubst er den anderen und so weiter - so hat auch alles was wir tun seine Wirkung, nur verdrängen wir sie, bis sie uns vor die Nase gehalten wird und dann merken wir was wir alles falsch gemacht haben.

(tut mir Leid, ich musste mir alles, was heute innerhalb von 3 Stunden passiert ist von der Seele schreiben)








1 Kommentar:

  1. och moi. schöner text :)
    aber manchmal denkt man zu viel nach und hält sich zu sehr an der vergangenheit fest, sodass man vergisst einfach zu leben..

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